Quiddje


Gott sei Dank!


Gott sei Dank!

Oh, was eine gute Idee! Und welch schöner Titel?! Hab ich auf dem Wochenmarkt im Turmweg entdeckt und finde ich sehr toll.

Ein Projekt der Winterhuder Werkstätten, gefördert von der Körber Stiftung (Initiative Anstiften) und ausgezeichnet mit dem Titel „Deutschland Land der Ideen“. Titel: „Das Geld hängt auf den Bäumen!“

Worum geht es? Um Apfelsaft:

Und dieser Apfelsaft heißt „Gott sei Dank“. How come? Simpel: die Äpfel, die für den naturtrüben, wunderbar schmeckenden Direkt-Saft herhalten müssen, die stammen von Apfelbäumen in Kirchengärten!

Die zweite Sorte Apfelsaft heißt „Nachbars Garten“. Die Äpfel dafür stammen aus Schreber- und privaten Gärten und Apfelbäumen auf öffentlichem Grund.

Der Verkaufserlös kommt direkt dem Projekt zugute. Die Äpfel werden von Angestellten der Winterhuder Werkstätten gepflückt. Der Preis pro Flasche liegt bei 2,45 Euro plus Pfand. Und für die „nostalgische Holzkiste“ mit 6 x 0,75 Liter Apfelsaft zahlt man 8,00 Euro, was echt OK ist.
Besonders interessant ist auch die Möglichkeit, bei Abnahme von mindestens 250 Flaschen, das Etikett selbst gestalten zu können. Falls man mal soviel Apfelsaft braucht (Hochzeit von trockenen Alkoholikern, Kindergartenfest, Schanzenkrawalle…).

Ich finde, dieses Projekt wurde völlig zurecht ausgezeichnet!

Links:

Winterhuder Werkstätten
Körber Stiftung

„Das Geld hängt an den Bäumen“ Projekt

Deutschland – Land der Ideen

Anstiften – 50 Impulse für Hamburg

Info Schrebergarten & Kleingärten



Schland
7. Juli 2010, 19:20
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Schlaaaand!!

Schwarzbrot aus Deutschland, rote Tomaten aus Spanien, goldener Käse aus Holland.
Mein Beitrag zur fußballerischen Völkerverständigung.

Schwarz Rot Gold



Öjendorfer See


Baden Öjendorfer See

Ein Ausflug zu einem der Hamburger Badeseen ist wirklich eine der besten Ideen für heiße Sonntagnachmittage. Man nehme ein paar gute Freunde, Fahrräder, einen Klappgrill, Fleisch, Radler, Sonnencreme und die ZEIT und keine Stunde entfernt kann man sich schon ins Wasser stürzen, im Gras wälzen und angraben lassen.

Der Öjendorfer See eignet sich hierfür her-vor-ragend!

Wie man hinkommt:

Mit dem Auto sind es ca. 11 km (vom Hauptbahnhof aus). Eine Adresse für’s Navi wäre Driftredder Hamburg‎.


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Öffentlich: Mit der U-Bahnlinie U2 Richtung Haltestelle „Mümmelmannsberg“, aussteigen zur Haltestelle „Merkenstraße“. Dann geht’s weiter zu Fuß, oder wenn man dabei hat – mit dem Rad. Die Merkenstraße Richtung Norden, bis es rechts in den Reinskamp geht, den immer gerade aus bis zum See. Von der Haltestelle bis zum See sind es etwa 1,5km.

Wie schaut’s aus:

Der See ist super! Der Öjendorfer See liegt mitten im Öjendorfer Park, einer riiiesigen Grünfläche (allein der See ist zweimal so groß, wie die Binnenalster), die ganz klischeehafte zu ausgedehnten Spaziergängen oder Kupp-Spielen einlädt. Es wirkt fast ein wenig heidig dort und schön grasig.

Der See selbst sieht sauber aus, liegt idyllisch von Wald umrandet mitten im Park, nicht zu verfehlen. Man kann mit dem Fahrrad gut bis zum Wasser fahren, da das Gras schön kurz gemäht ist. Wege erleichtern das zusätzlich. Rundrum gibt’s garantiert einen Rundweg.

Der nördliche Teil des Sees ist Naturschutzgebiet und zum Baden gesperrt. Es gibt zwei Badestellen, die missverständlich in Süd und Nord benannt sind, dabei ist die die Nördliche eigentlich die Östliche – wenn ich es richtig verstanden hab.

Wie ist das Wasser:

Der See ist am Ufer und westlich der südlichen Badestelle etwas algig. Wer an der Strandstelle einsteigt muss erst durch etwas ekliges Matsch-Schlick waten. Nachdem man durch den Nichtschwimmerbereich durch ist, wird es dann aber schnell klar, manchmal verheddert man sich aber auch innerseeisch in Seegras.

Aktuelle Wasserwerte Öjendorfer See

Die Wassertemperatur ist perfekt: Tut nicht weh, erfrischt trotzdem. So, wie’s sein soll.

Hinweis für SeewasserallergikerInnen: Ganz ohne geht es leider auch hier nicht. Die sensiblen Stellen sind jetzt – 24 Stunden später – hübbelig, Juckreiz hält sich in Grenzen, meine Augen waren heute morgen (und jetzt immernoch) aber trotz doppelter Dosis Antihistaminikum arg in Mitleidenschaft gezogen. Aber, wer’s nicht lassen kann (wie ich), der sei versichert: es gibt schlimmere Gewässer.

Besonderheiten:

Es gibt einen befestigten Kiosk, an dem man Eis, Pommes (1,60 + Ketchup/Mayo – kleine Portion aber lecker), Currywurst, Getränke und Süßkram kaufen kann. Ein befestigtes Klohäuschen gibt es auch. Uuuuund einen Minigolfplatz, den ich aber nicht getestet habe. Direkt am See befindet sich außerdem ein fest-installierter Grill – auch nicht schlecht.

Gäste:

Der See wird von gaaaanz vielen türkischen Familien als Ausflugsziel genutzt und das ist ziemlich witzig. Also es wirkt eher wie kleine Hofstaaten, die durch die Lande ziehen – so gut wäre ich auch gerne mal organisiert. Ich bin an vielen Pavillons vorbeigelaufen mit einem neidischen Blick auf Schatten, Liegestühle und leckere 3-Gänge-Menüs, wo es bei mir nur ein karges Stück gegrillten Schafskäse mit trockenem Baguette gab. Eine Familie hatte die 110-jährige Oma im Rollstuhl dabei, das fand ich nicht nur rührend, sondern richtig cool.

Das restliche Klientel war im Schnitt wohl U30, kaum Familien, hauptsächlich junge Erwachsene und Jugendliche, allesamt sehr relaxt, attraktiv und gut gelaunt.

Fazit:

Ich für meinen Teil habe an einem Nachmittag Öjendorfer See mehr ZEIT geschafft, als sonst in einer ganzen Woche! Bin in keine Biene getreten, hab ein Rad geschlagen, war zweimal schwimmen, hab ein Eis gegessen, Musik gehört, vor mich hingedöst und war…

so happy.

:-)

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P.S. Die Schleichwerbung war nur Fotografie-Test.



Juli 2010 in Hamburg


Der Juli 2010 in Hamburg

hat in Hamburg einiges zu bieten. Was ist los im Juli in Hamburg? Eine kleine Auswahl der Events in der Stadt hier bei mir:

Tanabata Fest im Planetarium

Wo: Planetarium Hamburg
Wann: 07.07.2010 20:00 Uhr
Was: Zum japanischen Tanabata Fest (das Fest der Liebenden) wird im Planetarium Hamburg ein „fernöstlicher Sternenzauber“ gezündet. Ich mag das Planetarium sehr. Die Atmosphäre, wie es einen mitzureißen vermag, das schöne Gebäude, den Park drumherum. Ein schöner Anlass, dort mal wieder vorbei zu schweifen…
Link: Tanabata im Planetarium

Campus Open Air

Wo: Rund um den Audimax
Wann: 08./09.07.2010
Was: Mir völlig unbekannte Bands, die Namen tragen wie  MONO & NIKITAMAN oder MEDIENGRUPPE spielen rund um den Audimax auf dem Unigelände umsonst und draußen. Es gibt insgesamt drei Bühnen, ich war noch nie dort und bin sicher, es ist ganz nett, wenn man Studenten mag.
Link: Campus Open Air Homepage

Women’s Run

Wo: Stadtpark
Wann: 10.07.2010 16:00 Uhr
Was: Die Frauen Hamburgs laufen ganz ohne Erfolgsdruck friedlich miteinander durch den Stadtpark. Angeblich geht es nicht darum, zu gewinnen, sondern darum, ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen. Ob man da nicht besser zusammen Volleyball gespielt hätte? Zusätzlich scheint die Einheitsfarbe beim Lauf ausgerechnet Pink zu sein. Ich glaub, dieses Event gefällt mir nicht.
Link: Women’s Run Hamburg Homepage

Open Air Kino

Wo: Rathausmarkt, Schanzenpark, Millerntor, Zeise Kinos
Wann: Ab 13. Juli, sobald es dunkel wird
Was: Open Air Kino ist ne tolle Sache. Letztes Jahr habe ich Gran Torino im Schanzenpark Open Air Kino gesehen und ich mag das schon sehr. Man sollte dran denken, sich ein Sitzkissen und ggf. eine Decke mitzunehmen. Essen und Trinken gibt es eigentlich bei allen Locations vor Ort. Das genaue Programm für diesen Sommer steht noch nicht fest, mein Link geht zu einer Übersicht der unterschiedlichen Locations.
Link: Open Air Kino Hamburg Übersicht

Schlagermove

Wo: Heiligengeistfeld & Reeperbahn
Wann: 16./17.07.2010
Was: Eine bunte, laute Schwachsinnsparade, deren Ursprung mir unerklärlich und unbekannt ist. Der Bericht vom letzten Jahr. Leute verkleiden sich so, wie sie denken, dass man zu Schlagerzeiten rumlief (in Wahrheit gab es damals wohl weder neon-orange, noch knall-pink), saufen sich zu, pinkeln wild und ziehen unter erheblichem Schaden für ihre Ohren über die Reeperbahn. Eine Mischung aus Love-Parade und Karnevalsumzug – nicht zu verwechseln mit dem CSD!
Link: Schlagermove Hamburg alle Infos

Stuttgarter Weindorf in Hamburg

Wo: Rathausmarkt
Wann: 22.07.-07.08.2010
Was: YEAH! Das Stuttgarter Weindorf kommt zu Besuch nach Hamburg. Ich war letztes Jahr, als ich noch in der Nähe des Hafens arbeitete des Mittags öfter zum Essen dort. Der Bericht vom letzten Jahr. Bis auf die Tatsache, dass die Schwabenküche leider für Vegetarier nicht so viel hergibt, hat es mir da echt gut gefallen. Ich finde, das ist eine sääähr symphatische Veranstaltung.
Link: Stuttgarter Weindorf in Hamburg

Hamburger Dom

Wo: Heiligengeistfeld
Wann: 30.07.-29.08.2010
Was: Das übliche – Fahrgeschäfte, Fressbüdchen, Schießbuden, Schlag den Lukas, Schmalzgebäck, Achterbahn – I love it! Habe schon ein paar Doms getestet, u.a. die Wilde Maus, die supertolle Achterbahn, das Riesenrad… Klar, auf dem Dom sind immer komische Gesichter unterwegs und länger als ne Stunde hält man es dort auch nicht aus, aber das ist dann auch ein Spaß!
Link: Hamburger Dom Seite (VIDEO ist großartig!)

Flohmärkte

Wo: Echt … überall!
Wann: Echt … dauernd!
Was: Flohmärkte! Hamburg is so ne Flohmarktstadt. Ich bin ja bekanntermaßen begeisterte Flohmarktgängerin und auch -veranstalterin. Hamburg ist dafür ne super Stadt. Hier gibt es alle von mir besuchten Flohmärkte inklusive Bilder und Bewertung.
Link: ALLE Flohmarkttermine für Hamburg im Juli

Romantiknacht bei Hagenbeck

Wo: Tierpark Hagenbeck
Wann: 31.07.2010
Was: Hatte bisher nur das Vergnügen, die Dschungelnächte zu besuchen und war nur mäßig begeistert. Gut, von Zoos kann man halten, was man möchte, aber der WOW-Faktor blieb irgendwie gänzlich aus. Mag sein, dass die Romantik-Nächte schöner sind und da für Menschen, die gerade eh ne rosarote Brille tragen doch ein gewisses Feeling in der Luft liegt, oder vielleicht kickt den ein oder anderen auch der Kuss vor dem Löwenkäfig… mein Ding isses nicht.
Link: Romantiknächte Hagenbeck

Hamburger Schlemmersommer

Wo: In den teilnehmenden Restaurants
Wann: 15.06.-15.08.2010
Was: Der Hamburger Schlemmersommer macht’s möglich: Für 59 Euro gibt’s ein Menü für jeweils zwei Personen in erlesenen und tollen Restaurants in Hamburg. Wer gerade was anbietet kann man vorher auf der Homepage nachlesen und dann auch dort gleich reservieren.
Link: Hamburger Schlemmersommer

Links

  • Alle Veranstaltungen im Juli in Hamburg
    Der hamburg.de Veranstaltungskalender listet alle Veranstaltungen nach Datum, Genre und noch ein paar anderen Optionen sortiert. Sehr praktisch und ziemlich vollständig.
  • Sommer in Hamburg
    Das Hamburger Stadtmagazin, das gar nicht nur für den Sommer gilt. Veranstaltungstipps und Nachlese von einem Hamburger, der überall gleichzeitig zu sein scheint…
  • Veranstaltungen Metropolregion
    Wer gerne mal ein bisschen rausfährt und auch vor so altbackenen Veranstaltungen wie der Wahl zur Miss Schaf (oder so ähnlich) nicht zurück schreckt, der wird bestimmt mit diesem Kalender glücklich. (Download pdf!)


Stadtfest Waldenburg
1. Juli 2010, 23:17
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Oh Du…

Am Wochenende 26./27. Juni 2010 feierte die schönste Stadt der Welt wieder ihr Stadtfest. Von nah und fern reisten wie jedes Jahr die Schaulustigen auf den Balkon Hohenlohes – und ein paar Heimkehrerinnen waren diesmal auch wieder dabei. (Der Termin für 2011 steht noch nicht fest.)

Der Verfasser des Waldenburger Heimatliedes wusste schon ganz genau, was seine Enkelin erst erkennen konnte, nachdem sie ausgezogen war, das Fürchten zu lernen:

Oh Du mein Waldenburg, im schönen Hohenloh’
Ihr Wälder in der Rund, wie stimmt Ihr mich so froh!

Ein Wochenende in Waldenburg ist wie ein kleiner Urlaub; nirgends schläft es sich besser, nirgends fühlt es sich wohler an. Auch wenn ich mir bewusst bin, dass man so nur über Orte sprechen kann, die man irgendwann verlassen hat.

Und wofür habe ich ihn verlassen, könnte man sich fragen? Wofür hab ich diese Märchenidylle auf dem Hügel verlassen, die Region, in der noch Milch und Honig fließen? Dieses Gefühl der absoluten Geborgenheit?

Wegen des Horizonts.
Und weil er weiter wird, wenn man was Schönes sieht, beim Blick zurück über die Schulter. Mit Wohlwollen, Wehmut, Sehnsucht und Stolz.
…das nennt sich dann wohl Heimat.

Wahlheimat Hamburg

Jetzt lebe ich in einer Stadt, die 600 mal soviele Einwohner hat. Und mir gefühlt 600 mal soviele Möglichkeiten bietet, die – davon bin ich überzeugt – ich überhaupt nur wahrnehmen, erkennen und nutzen kann, weil mein Zuhause mein Auge geschult, meinen Geist geschärft und mein Herz darauf vorbereitet hat.

Ja, Hamburg flasht mich deshalb immernoch.
Es ist die Stadt, in der ich erwachsen geworden bin.
Und dafür liebe ich sie – fast so sehr, wie Waldenburg.
…das nennt sich dann wohl Heimat.

Bilder Stadtfest Waldenburg

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Links:

Mehr Bilder vom Stadtfest auf dem Offiziellen Stadtportal für die freie Stadt Waldenburg
Mehr Stadtfeste auf dem Offiziellen Stadtportel für die Freie und Hansestadt Hamburg