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TV Köche aus Hamburg

Bei meinen zahlreichen ICE-Fahrten durch die Republik, stach mir bei einem der Board-Restaurant-Besuche Christian Rach ins Auge. Als bekennender Trash-TV Fan gehört “Rach, der Restauranttester” zu meinen bevorzugten Fernsehsendungen.
Für den Monat März hat Rach das Menü im Board-Restaurant der ICEs zusammengestellt. Das Foto von ihm ist eher unansprechend, das Gericht selbst war irgendwas mit Fleisch.
Aber ich kucke auch traditionell sehr gerne Johann Lafer zu. Oder Alfons Schubeck. Oder meinetwegen auch Alfred Biolek. Am liebsten sogar total unbekannten Fernsehköchen auf einem der dritten Sender.
Es ist weniger das Essen selbst und noch weniger die Köche, die mich dabei interessieren. Ich empfinde es als äusserst beruhigend, eine Kochsendung zu kucken. Es mag daran liegen, dass da eine Person steht, erklärt und mit unendlicher Selbstsicherheit einer Tätigkeit nachgeht, die auch noch ästhetisch ist, aber es könnte auch an der strikten Chronologie liegen, die eingehalten wird. I don’t know.
Hamburg – Hochburg der Fernsehköche
In Hamburg jedenfalls findet sich eine Häufung der bekannten Fernsehköche. Nicht nur Christian Rach, sondern auch der allseits eher nervig empfundene Tim Mälzer sind hier zu Hause und betreiben das ein oder andere Restaurant. Bekannt sind vorallem das Tafelhaus (Rach) und die Bullerei (Mälzer).
Die TV-Koch-Restaurant Fluktuation ist aber doch etwas höher . Wer’s genau wissen will, liest hier mehr über die Promiköche aus Hamburg, die immer mal wieder ein neues Restaurant eröffnen.
Rach für die DB
Ich jedenfalls habe im ICE nur gefrühstückt (das City Frühstück ist genial. Man vespert mindestens 2 Stunden daran rum. Für 8 Euro gibt es 2 Brötchen, 3 Scheiben Brot, Philadelphia, Honig, Marmelade, Butter, Nutella, ein Croissant und zwei Heissgetränke nach Wahl!) und die extra für die DB kreierte Rach-Speise ausgelassen und mir statt dessen den Artikel darüber im ZEIT Magazin zugute geführt.
Als ich dann endlich abräumen ließ, empfahl mir der sehr nette Board-Restaurant-Mitarbeiter auf schwäbisch für’s nächste mal “des Gurmee Frühschtück. Doa könned Se noa zwei daag droa essea!”

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Quiddje Taschen aus Segeltuch
Seit einigen Jahren sind ja Taschen aus LKW Plane, Fahrradschläuchen oder Segeltuch populär. Ursprünglich waren das typische Fahrradkuriertaschen. Tatsächlich habe ich die – wie so vieles – auch zum ersten Mal hier in Hamburg gesehen. Vielleicht, weil ich in Hamburg auch meine ersten Fahrradkuriere gesehen habe
Und jetzt hab ich im Netz Segeltuchtaschen von scapo aus Kiel entdeckt. Und es gibt eine Taschenserie Quiddje!! So cool!
QUIDDJE ist eine geräumige Umhängetasche für Frau und Mann. Sowohl für die Arbeit als auch für private Zwecke eindeutig zu empfehlen.

Wer für seine Quiddje-Plan-Tasche nicht nach Kiel fahren möchte, der findet bei Freitag am Klosterwall zum Beispiel das Pendant Relax & Work.
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ICE Hamburg
In letzter Zeit bin ich viel Zug gefahren. Die Zugverbindungen von Hamburg aus in die Großstädte Deutschlands sind alle ziemlich toll. Mit dem ICE ist man in weniger als sechs Stunden ohne Zwischenhalt in München. Nach Stuttgart dauert es gute fünf, nach Frankfurt gerade mal dreineinhalb und nach Berlin gibt es eigentlich keinen schnelleren Weg als mit dem ICE, das dauert nur eineinhalb Stunden.

Ich fahre sehr gerne Zug. Eigentlich schon immer und vorallem wieder, seit ich nicht mehr gerne Auto fahre.
Nein, genau genommen fahre ich nicht gerne ZUG – ich fahre gerne ICE…
Hamburg – Heim
So oft ich auch Freunde in München, Frankfurt, Berlin und Stuttgart besuche – nach Hause dauert es dann doch etwas länger. Es ist absurd, aber nach Würzburg (ca. 500 km) braucht der ICE 3,5 Stunden. Für die restliche Strecke nach Hause (knapp 100km) brauche ich mit dem Zug dann mindestens weitere 3 Stunden. Und das in einer REGIONALBAHN! Horror.
Wenn ich nach Hause fahre, kann ich mir meine Strecke ziemlich flexibel selbst zusammenstellen. Als Zwischenhalte kann ich aus Mannheim, Stuttgart, Würzburg und Nürnberg wählen. Und mir dann die kleinern Übel im Baukastensystem zusammen setzen. Entweder viel ICE über Mannheim/Heilbronn oder Nürnberg/Crailsheim in insgesamt 7 Stunden 20 Minuten oder wenig ICE über Würzburg/Bad Mergentheim in 6 Stunden 30.
Am schnellsten, 6 Stunden 07, ist die Verbindung mit 4 mal umsteigen und Bus über Hamburg – Würzburg – Lauda – Bad Mergentheim – Künzelsau. Den höchsten ICE Anteil (4 von 7 Stunden) habe ich, wenn ich über Stuttgart fahre. Dafür dann eine Stunde länger unterwegs, weil ich am eigentlich Ziel vorbei fahre. Interessanterweise wird diese Verbindung von der Fahrplanauskunft noch nicht mal angegeben.
Wie ich es auch drehe und wende, die letzen 1,5 Autostunden, die schafft der Zug einfach nur in 3. Mitten im Bermudaviereck zwischen Mannheim, Würzburg, Nürnberg und Stuttgart ist die Welt zwar noch in Ordnung, aber man ist von ihr eben auch weitesgehends abgeschlossen.
Auch so ein Grund, warum ich halt in Hamburg lebe…
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Ikea Hamburg

Bei einem Umzug / Einzug kommt man an IKEA ja kaum noch vorbei. Aber, um ehrlich zu sein, will ich das auch gar nicht. Ich hab nix gegen IKEA. Ich hab auch nix gegen google. Und ich hab auch nix gegen Axel Springer.

Was mich an IKEA stört, ist, dass wenn ich keinen Kerl im Haus hab, das Zeug selbst aufbauen muss. Diesmal war’s besonders blöd: Erst den ganzen Kram (Billy, aufgebaut aus der Fundgrube; Lattenrost; Mülleimer; Kissen; 2 Stühle) erst ins Auto, dann mit der Sackkarre nach oben in den 10. Stock befördern und dann auch noch reinschleppen, auspacken, aufbauen.

Habe mir Zeit genommen, Sekt getrunken, Lady Gaga angeworfen und mir einfach vorgenommen, keinen Wutanfall zu bekommen
Und siehe da… es hat geklappt! Hab mich allerdings an der rechten Hand verletzt.

Das Chaos war groß und ewig hat’s gedauert. Stück für Stück wuchs der Lattenrost zusammen. Für ein neues Bett hat das Geld nicht mehr gereicht. Aber ich finde, IKEA hat eh keine schönen Betten.

Und am Ende waren alle Latten im Rost, der Rost im Bett und das Bett bequem. Vorbei sind also die Zeiten, in denen ich des Nachts von durchkrachenden Latten geweckt wurde.

Und die Bücher! Endlich im Schrank! Und die Flasche Rotwein… ok, war kein Sekt, war Rotwein. Hilft auch, gegen IKEA-Zusammenbauphobie.
Ikea Filialen
- Ikea Moorfleet
Unterer Landweg 77
22113 Hamburg (Moorfleet) - Ikea Schnelsen
Wunderbrunnen 1
22457 Hamburg (Schnelsen)
Das Bauvorhaben IKEA in Altona wird in Hamburg kontrovers diskutiert. Ich finde, dass man kaum dagegen sein kann, wenn man einmal die Neue Große Bergstraße besichtigt hat. Kapier das wieder nicht ganz, was da dagegen spricht und finde, der Stadt wird da zuviel Verantwortung zugeschoben. Konsumenten sind die, die entscheiden. Wenn die – wie ich – bei IKEA einkaufen, RTL kucken und BILD lesen, na, dann isses halt so. Finde ich.
Und wenn google mit Streetview durch die Neue Große Bergstraße düst bin ich die erste, die Hurra schreit. So!
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Streichelzoo Hamburg

“Warum mögen Sie Tiere?”
“Weil sie mich glücklich machen.”
“Warum?”
“Haben Sie etwa schon mal einem Schaf ins Gesicht geschaut und mussten nicht lachen?”
Ja, Viecher machen mich glücklich. Die kuck ich an und freu mich. Besonders Huftiere (weil sie so herrlich dämlich sind) und insbesondere eben… Schafe.
Schafe in Hamburg
Leider kann ich mir in Hamburg keine Schafe halten. Wenn ich dürfte, würde ich gerne das Grüngebiet hier zwischen den Hochhäusern einzäunen. Aber selbst dann hätt ich zuviel Angst um meine Schafe. Früher hatte die Bevölkerung eher Angst vor unseren Schafen. Vor ihrem berüchtigten Vielfraß. Nicht selten klingelte das Telefon: “Heiner, dei Schooaf sin widder bei uns im Garta!” Tja. Der Salat war dann halt weg.
Und jetzt? Jetzt muss ich halt in den Streichelzoo.
Derer kann ich in Hamburg drei empfehlen, die ich selbst besucht habe und den vierten habe ich zusätzlich noch entdeckt, war aber selbst noch nicht dort.
- Wildpark Schwarze Berge
- Streichelzoo im Tierpark Hagenbeck
- Kinderbauernhof Kirchdorf
- Tierpark Gettorf


























