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Stell Dir vor es ist Dom und keiner geht hin. Tja, ich schätze das liegt dann am Wetter…

aaaaaaaaaahhhhhhh
Der Dom
Der Dom, das hab ich jahrelang nicht kapiert, warum das so heißt und wovon hier gesprochen wird, ist eines der größten Volksfeste in Deutschland. 2001 war ich das erste mal. Damals in einer Achterbahn, in der die Füße frei baumeln. Das war bis dato die tollste, in der ich je gesessen hatte.

Hamburger, nech?
Ran an die Buletten?
Einen schönen Eindruck vermittelt dieses Dom-Video, das ich allein schon wegen seiner großartigen Moderation hier gerne eingebettet hätte, aber da macht WP halt leider nicht mit. Schade, denn hier geht es um Schmalzgebäck, Hau-Den-Lukas und Zuckerwatte. Und wer sich auch dieses Video (Frühjahrsdom 2009) noch ansieht, wird feststellen, dass da jemand das Riesenrad offenbar ganz besonders romantisch findet
Das erste Video ist allerdings wesentlich cooler.
Die Highlights
Die Dom-Highlights sind die Olympia-Achterbahn mit den vielen Loopings und dem unglaublich bunten, riesigen Look. Die größte, bewegliche Achterbahn Europas, die auch auf dem Münchner Okotberfest gerne mal rumsteht. Außerdem der Poffertjes-Stand, an dem man die kleine, teigige, niederländische Delikatesse bekommt. Dann die Stände mit Lebkuchenherzen. “Grüße vom Dom“.

Und natürlich der Scherenschnittmann, bei dem man nicht nur den Scherenschnitt, sondern auch das Negativ behalten kann. Die kleine Achterbahn “Wilde Maus” – wegen ihres tollen Namens. Auch den Hau-Den-Lukas finde ich super. Zu guter Letzt: Das romantische Riesenrad. Das ich bisher noch nicht gefahren bin, weil ich warte, bis es warm ist.

Das Riesenrad
Die Flops
Ganz schlecht ist auf jeden Fall die Geisterbahn. Bis auf den echten Mann, der ganz am Ende aus der Ecke tritt und einen mit seiner Menschlichkeit erschreckt. (“Geisterbahn hat man auch so”) Schlecht sind auch die Preise – man lässt dort an einem Nachmittag einfach zuviel Geld. Die Pommes – so hatte ich den Eindruck – schmecken woanders auch besser. Was auch nervt ist dieses bescheuerte Feuerwerk, das jeden Freitag statt findet.

Wilkommen auf dem Hamburger Dom!
Fahrendes Volk
Insgesamt ist der Dom ein wirklich unterhaltsames Spektakel. Erinnert so gar nicht an seine provinziellen Brüder und Schwestern, die Kirmese und Volksfeste. Ein Dom-Besuch ist erstaunlich lustig, unterhaltsam und abwechlungsreich. In vielerlei Hinsicht gibt es viele Dinge zu bestaunen – wenn man nur genau genug hinkuckt. Das hat mir dem “Assi-Charakter”, der den Schiffschaukelbremsern sonst so anhaftet dann nichts mehr zu tun. Das fahrende Volk wirkt hier irgendwie anders.

Unterwegs auf dem Dom
Reizüberflutung
Ich leide jedenfalls nach kurzer Zeit an schwerster Reizüberflutung. Alles blinkt, alles ist knallbunt, alles zuckersüß. Dann noch eine Altbierbowle dazu und das Chaos ist perfekt. Schnell gehen einem die Menschenmassen dann doch auf die Nerven.
DOM – 3 x im Jahr
Öffnungszeiten
Montags bis donnerstags von 15.00 Uhr bis 23.00 Uhr (Sommerdom bis 00.30 Uhr)
Freitags und sonnabends von 15.00 Uhr bis 24.00 Uhr
Sonntags von 14.00 Uhr bis 23.00 Uhr
Termine 2009
Frühlingsdom: 20.3. bis 19.4.2009
Sommerdom: 24.7. bis 23.8.2009
Winterdom: 06.11. bis 06.12.2009

Campingplatzlook
Mehr Infos:
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