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3 Überlegungen vor der Hafenrundfahrt
Wer in Hamburg eine Hafenrundfahrt machen möchte, der sollte drei Entscheidungen getroffen haben, bevor er sich zu den ägyptischen Kameltreibern an den Landungsbrücken begibt. (Alternativ kann man sich auch gar nichts überlegen und ins nächstbeste Boot steigen.)
- Barkasse, Fahrgastschiff oder Raddampfer
- Mit oder ohne Speicherstadt
- 1 Stunde oder 1,5 Stunden

Ein Ja oder Nein als Antwort bedingt dann schnell die anderen beiden Entscheidungen. Der Mix ist folgendermaßen: Mit dem Raddampfer kommt man nicht in die Speicherstadt. D.h. entweder man tourt mit der kleineren Barkasse eine Stunde durch den Hafen und sieht die Speicherstadt, oder man setzt sich in den Schaufelraddampfer, sieht die Speicherstadt nur von außen. Wer unbedingt die Speicherstadt sehen will, sollte jedenfalls nachfragen, da die Befahrbarkeit auch gezeitenabhängig ist.
Die 1,5 stündige Hafenrundfahrt kann man je nach Anbieter im Fahrgastschiff, Dampfer oder Barkasse abhaken. Sie heißt seltsamerweise oft „Kompakt“ – davon sollte man sich aber nicht irritieren lassen…
Irritierend sind eigentlich alle Seiten, die sich mit Hafenrundfahrten beschäftigen. Das Hamburg-Magazin hat eine recht komplett wirkende Übersicht aller Anbieter. Bei hamburg.de/hafenrundfahrt bekommt man einen guten Überblick über allerlei Sonderfahrten, die man buchen kann (Meine nächste wird sicherlich die mit Olivia Jones).
Die zwei Hauptanbieter (Kapitän Prüsse und Hamburg City Tour) setzen alles daran, die Touristen auch online schnell abzugreifen (meint man nicht, wenn man sich die Homepages ansieht…). Auch mit der HADAG, also dem Fährdienst kann man fahren.
1,5 Stunden kosten in der Regel auch nur 50cent mehr, als die nicht kompakte, also die klassische, also die, die nur eine Stunde geht… Die Fahrten kosten 12 Euro und unterscheiden sich inhaltlich nur marginal:
Containerhafen



Fischauktionshalle & Landungsbrücken

Speicherstadt



Abfahrt usw.
Abgefahren wird dauernd. Also einfach zu den Landungsbrücken gehen. Stündlich fahren sie mindestens, aber man wird an Sonn- und Feiertagen ohnehin sehr schnell angesprochen. Selbst die Barkassen sind mit Toiletten ausgestattet, Getränke gibt es auch überall und das Geschnacke der Kapitäne dürfte ebenfalls sehr vergleichbar sein. Was im übrigen sehr nett und wissenswert ist. Alles in allem ein wirklich netter Zeitvertreib und eine coole Möglichkeit, ein paar Sachen über den Hafen zu erfahren und vorallem auch zu sehen.

3 Kommentare bis jetzt
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Wer sich für eine Barkassenfahrt mit Speicherstadt entscheidet ist meiner Meinung nach auf dem richtigen Dampfer. Mit der gehbehinderten Erbtante würd ich lieber auf den Raddampfer steigen, weil man dort auch drinnen sitzen kann und die Tante sowieso kurzschtig ist. Mehr Fotomotive gibts auf der Fahrt mit den kleinen Barkassen – ganz klar!!
Kommentar von kichererbse01 16. Juni 2009 @ 12:19Man muss halt aufpassen, dass die Erbtante nicht in die Schaufelräder gerät…
Kommentar von Qu 17. Juni 2009 @ 08:17Bei einem der beiden Dampfer, die unterwegs sind, habe ich mir sagen lassen, handelt es sich auch nur um ein Fake-Schaufelrad. Welcher jetzt echt ist, hab ich aber vergessen.
„Ich liebe die Schiffe, das Meer und den Hafen“ by Fettes Brot. 110%ige Zustimmung
Kommentar von jawaneh 20. Juni 2009 @ 00:09