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Laubhüttenfest in Hamburg

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Neugierig näher gekommen, entdeckte ich folgende Erklärung:

Öffentliche Sukka
Sukka
Der Autoanhänger war auf der Höhe des israelischen Weinhandels Mezada geparkt. Daneben der Laden Lechaim und das Café Fankoni für koschere Lebensmittel. Ich hab mir – weil sehr unreligiös – die 4 Arten für Segen nicht erteilen lassen, aber da mich das olivgrüne Plastiklaubhüttchen so lieb an meine Zeit in Israel erinnerte, nahm ich das Ganze zum Anlass, mich mal mit der jüdischen Vergangenheit meines Viertels zu beschäftigen. Schließlich hatte ich unlängst auch schon die wahrscheinlich kleinste Polizeistation der Stadt besucht und mich erkundigt, wer denn am Grindelhof eine 24/7 Bewachung nötig habe. Das ist die jüdische Talmud-Tora-Schule am Grindelhof.
Direkt bei mir um’s Eck, total versteckt zwischen lärmender Verbindungsbahn und den Plattenbauten zwischen Rentzelstraße und Durchschnitt findet sich ein weiteres Indiz: Eine Bodenplatte, die an einen jüdischen Friedhof erinnert.
Grindelviertel
Das Abendblatt schreibt:
Auch heute bildet der Grindel ein Zentrum für die rund 4000 in Hamburg lebenden Juden. Die Synagoge der jüdischen Gemeinde in der Hohen Weide in Eimsbüttel ist nicht weit entfernt, und am Grindelberg befindet sich eines der wenigen koscheren Geschäfte. Da orthodoxe Juden die Synagoge am Sabbat (Ruhetag) zu Fuß aufsuchen müssen, ist der Grindel eine beliebte jüdische Wohngegend.
Irgendwie find ich es cool, so in der Nähe der jüdischen Gemeinde Hamburgs zu leben. Außerhalb Israels hatte ich leider nie die Gelegenheit, die Bekanntschaft mit Juden zu machen. Ich find’s toll, dass in Deutschland überhaupt noch Juden leben. Stelle mir das schwierig vor und weiß nicht, ob ich es täte.
Stolpersteine und Gedenkstätten
Die Gedenkstätte KZ Neuengamme zu besuchen habe ich noch nicht über mich gebracht. Es gibt in Hamburg 2837 Stolpersteine und mir ist noch kein einziger begegnet. Und die Deportationsausstellung dieses Jahr habe ich wohl auch verpasst.
Zum Download bereit steht ein 92seitiges Buch über die Hamburger Gedenkstätten zur Erinnerung an die Jahre 33-45.
Aber ich glaube, ein Besuch bei Fankoni ist mir als Annäherung zunächst mal lieber.
2 Kommentare bis jetzt
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Trau Dich ruhig, die beißen nicht! Auch zu Pessach muss man keine Angst haben, das Kinderblut in den Matzes ist, oder man Dich nur einlullen will um Deine Organe zu ernten – auch wenn man das in gewissen schwedischen Zeitungen, einigen Büchern und auf vielen einschlägigen Webseiten so nachlesen kann.
Kommentar von joschuacohen 12. Oktober 2009 @ 23:39Ha!
Kommentar von Qu 13. Oktober 2009 @ 20:24Um H-I-M-M-E-L-S Willen! Keines dieser Gerüchte hatte ich bisher gehört!
Und ich werd mich trauen