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Ikea Hamburg

Bei einem Umzug / Einzug kommt man an IKEA ja kaum noch vorbei. Aber, um ehrlich zu sein, will ich das auch gar nicht. Ich hab nix gegen IKEA. Ich hab auch nix gegen google. Und ich hab auch nix gegen Axel Springer.

Was mich an IKEA stört, ist, dass wenn ich keinen Kerl im Haus hab, das Zeug selbst aufbauen muss. Diesmal war’s besonders blöd: Erst den ganzen Kram (Billy, aufgebaut aus der Fundgrube; Lattenrost; Mülleimer; Kissen; 2 Stühle) erst ins Auto, dann mit der Sackkarre nach oben in den 10. Stock befördern und dann auch noch reinschleppen, auspacken, aufbauen.

Habe mir Zeit genommen, Sekt getrunken, Lady Gaga angeworfen und mir einfach vorgenommen, keinen Wutanfall zu bekommen
Und siehe da… es hat geklappt! Hab mich allerdings an der rechten Hand verletzt.

Das Chaos war groß und ewig hat’s gedauert. Stück für Stück wuchs der Lattenrost zusammen. Für ein neues Bett hat das Geld nicht mehr gereicht. Aber ich finde, IKEA hat eh keine schönen Betten.

Und am Ende waren alle Latten im Rost, der Rost im Bett und das Bett bequem. Vorbei sind also die Zeiten, in denen ich des Nachts von durchkrachenden Latten geweckt wurde.

Und die Bücher! Endlich im Schrank! Und die Flasche Rotwein… ok, war kein Sekt, war Rotwein. Hilft auch, gegen IKEA-Zusammenbauphobie.
Ikea Filialen
- Ikea Moorfleet
Unterer Landweg 77
22113 Hamburg (Moorfleet) - Ikea Schnelsen
Wunderbrunnen 1
22457 Hamburg (Schnelsen)
Das Bauvorhaben IKEA in Altona wird in Hamburg kontrovers diskutiert. Ich finde, dass man kaum dagegen sein kann, wenn man einmal die Neue Große Bergstraße besichtigt hat. Kapier das wieder nicht ganz, was da dagegen spricht und finde, der Stadt wird da zuviel Verantwortung zugeschoben. Konsumenten sind die, die entscheiden. Wenn die – wie ich – bei IKEA einkaufen, RTL kucken und BILD lesen, na, dann isses halt so. Finde ich.
Und wenn google mit Streetview durch die Neue Große Bergstraße düst bin ich die erste, die Hurra schreit. So!
8 Kommentare bis jetzt
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Pingback von Hamburg - Blog - 09 Mar 2010 10. März 2010 @ 11:23Gut. Dann fasse ich mal kurz ein paar Argumente GEGEN Ikea in Altona zusammen:
1. Verkehrsinfarkt
2. Verkehrschaos
3. Verkehrsstau en Masse
4. Undemokratischer Bürgerentscheid (Bürger werden nicht korrekt informiert (siehe Website von „Mehr Demokratie e.V.“
5. Auch wenn die Initiative „Keine Ikea in Altona“ schwerwiegende Fehler gemacht hat, indem sie ihren Schwerpunkt GEGEN Ikea setzte, statt aus alternative Konzepte. Aus meiner Sicht geht es nicht GEGEN Ikea, sondern gegen ein solch großes Möbelhaus in einem Stadtteil, der das nicht verkraftet
6. Die Mieten in Altona-Altstadt werden steigen. Es wird dort enger und ungemütlicher.
7. Das Gesamtkonzept beachten, denn es MUSS einen Autobahnzubringen geben und der alte Bahnhof muss auch dran glauben etc.
8. Gegen das Ikea-Projekt zu sein, heißt nicht, dass man dagegen ist, dass sich in der Großen Bergstraße etwas ändern muss. Habe darauf auf SOMMER IN HAMBURG mehrfach hingewiesen.
9. Man hätte mal was anderes probieren können
10. Damit, das man auf einen einzigen Groß-Investor setzt (wieviel Steuergeld kostet uns das eigentlich?) ist man schon einmal gescheitert! Ikea in Altona setzt nicht auf NACHHALTIGKEIT!
Noch mehr Argumente?
Kommentar von Mark vom Hamburger Sommer 10. März 2010 @ 14:16Ikea hat in der Tat keine schönen Betten
Kommentar von michaela 11. März 2010 @ 21:00Im Katalog sieht Grimen gut aus. In echt aber leider nicht..
Kommentar von Qu 13. März 2010 @ 22:39Ich bin auch gearde dabei umzuziehen und langsam glaube ich, ich wohne bei Ikea…Könnte man ja eingeltlich auch. Ist ja alles da. Also die Betten finde ich ganz gut bei Ikea, allerdings konnte ich dort keine schöne Couch finden… Naja…
Kommentar von Pauschalreisen 15. März 2010 @ 13:14@michaela ich bin voll zufrieden damit.. schlaf schon seit 3 Jahren auf so einem bett
Kommentar von Gutschein 16. März 2010 @ 03:24ich bezweifle nicht, dass man auf IKEA-Betten gut schlafen kann. Aber was die Kombination von Aussehen, Funktionalität, Preis und passenden Maßen angeht, habe ich persönlich nie was Umwerfendes bei IKEA finden können *hmpf*
Kommentar von michaela 18. März 2010 @ 16:57Vielleicht liegt’s auch nur an mir
Sorry Marc, war keine Absicht, dass der Kommentar nicht erschien. Ich kuck einfach zu selten in den SPAM-Ordner…
Zu 1,2,3: Kann ich nicht beurteilen. Muss man abwarten. Hätten andere Konzepte nur öffentliche-Verkehrsmittel-Nutzer und Fahrradfahrer angezogen?
Kommentar von Qu 18. April 2010 @ 13:38Zu 4: Warum muss man die Bürger informieren, wenn ein IKEA eröffnet? IKEA ist keine Sondermüllverbrennungsanlage…
Zu 5: Warum verkraftet Altona das nicht, wenn Altona schon seit Jahren eine Neue Große Bergstraße verkraftet?
Zu 6: Das ist aber arg spekulativ.. Ich glaube nicht, dass ein IKEA die Gegend als Wohngegend derart aufwerten wird. Wer will denn neben einem IKEA leben?
Zu 7: OK, wusste ich nicht. Finde ich übertrieben, wegen eines IKEAS einen Autobahnzubringer zu bauen und einen Bahnhof abzureißen. (?)
Zu 8: Das wollte ich auch nicht unterstellen. Ich weiß auch nicht, an wem es liegt, dass sich dort nichts ändert. Man kann eben niemanden zwingen, in der Neuen Großen Bergstraße ein Geschäft zu eröffnen. Verstehe aber nicht, warum der IKEA nicht auch als Chance gesehen wird. Vielleicht zieht er doch Einzelhändler nach sich…
Zu 9: Wer? Der Markt?
Zu 10: Da weiß ich nicht, auf was Du anspielst. Und Nachhaltigkeit ist mir persönlich zwar wichtig, aber ich verlange nicht von IKEA, dass sie darauf setzen. Der Konsument bestimmt. Wer auf Nachhaltigkeit setzen möchte, soll nicht bei IKEA & H&M einkaufen gehen, das ist die einzige realistische Möglichkeit, sie dazu zu zwingen. Verstehe nicht, warum immer Regulierungen von oben gefordert werden. Macht liegt bei den Konsumenten.