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Glatteis Hamburg
Der härteste Winter seit 30 Jahren. Und ich bin live dabei, wenn in Hamburg der Notstand ausgerufen wird. Denn: Der Norden ist nicht vorbereitet auf solche Zustände. Und ich bin verwundert, wie unfähig eine Stadt sein kann, mit Eis und Schnee umzugehen.
In Hamburg hat sich eine geschlossene Eisdecke gebildet – und das nicht nur auf der Alster! Ich frage mich ernsthaft, wie ältere Menschen derzeit überhaupt vor die Tür gehen sollen. Ich frage mich, wieviele eisbedingte Knochenbrüche diese Stadt zu verantworten hat. Ich frage mich, ob es überhaupt Räumfahrzeuge in Hamburg gibt (ich habe noch keines gesehen).
Ein paar dieser Fragen werden im Winter-Ticker beantwortet. Wie es soweit kommen konnte nicht. Das habe ich durch meine glänzende Abwesenheit im Januar verpasst. Darum hier, die Auswirkungen im Februar:














NACHTRAG: Es wird nicht besser… Dauerfrost und Glatteis im STERN
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Winter in Hamburg

Nach freezing-blue kommt bekanntermaßen ice-cold. Ich merk es jetzt schon.
Hamburg ist nicht Berlin. Ostwind ist nicht Seebrise. Und trotzdem: des Sommers Tage sind gezählt.
Hamburgs Winter sind nicht hart & bitter, dafür zäh & unliebsam. Was ihnen an Minusgraden fehlt, machen sie an Nässe wieder wett. Dunkel wird es hier auch. Und weiß, so wie auf meinen Bilder, ist es leider viel zu selten.
Was uns nur vielleicht erwartet:




Was ich dagegen mache:
Sauna, Spa, Tropengewächshäuser, Bikram Yoga
Und trotzdem:
Hab ich keine Lust auf Winter… auf Winterjacken, Regenmäntel, Fellstiefel und Schlotterzähne. Nur auf Wärmflaschen, auf die hab ich klein wenig Lust.
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10 Dinge, die ich an Dir hasse, Hamburg:
2. Wohnungssuche!
Assessment Center
Man könnte es in Hamburg natürlich auch „assessment center“ nennen… Erst erschwert einem die nichtvorhandene Stadtteilkarte, die Auswahl des geeigneten Stadtteils und dann stellt sich heraus, dass es in Hamburg unmöglich ist, eine Wohnung zu finden, wenn man nicht gerade ein kinderloses Paar Mitte 40 in gehobener Position ohne Haustiere ist.
Naiv & Verzweifelt
Wer durch Hamburg läuft findet an allen Ecken und Enden und vorallem an Laternenpfählen, Straßenlampen und Ampeln jene aus Verzweiflung geschriebenen Zettel – mal in Klarsichtfolie, mal laminiert, mal einfach so – die von der großen Wohnungsnot in Hamburg zeugen. Und von der Naiivität der Zettelschreiber: Da wird schon mal eine „Altbauwohnung mit Dielenboden, Balkon, frisch renoviert in Eimsbüttel oder auf Pauli“ gesucht, „2-3 Zimmer für junges Päärchen mit kommendem Nachwuchs“ für „maximal 650 Euro kalt“. „Kein Nachtspeicher“.
Nachtspeicher & Courtage
Überhaupt war „Nachtspeicher“ eines der ersten Hamburger Worte, die ich gelernt habe. Lernen musste. Zusammen mit „Hamburger Mietvertrag“, „Elternbürgschaft“ und leider – und vorallem – „Courtage“. Gegen die hilft in der Regel auch kein Zettel an der Ampel und zwar auch dann nicht, wenn dort eine großzügie Vermittlungsbelohnung von 100 Euro oder so angeboten wird. Courtage, das sind üblicherweise zwei Monatsmieten (kalt), die man quasi zum Fenster raus wirft.
Courtage, das ist eine Gebühr, die man normalerweise an Makler entrichtet, die einem erfolgreich eine Wohnung vermittelt haben. Im Fall Hamburgs, ist es sowas wie ne Gebühr, die jeder zahlen muss, der ne Wohnung mieten darf und zwar an den Makler, der halt zufällig die Wohnung unter seinen Fittichen hatte. Dienstleistung erhält man von dem Makler keine. Man sieht ihn einmal, genau 30 Sekunden lang, wenn man, eingequetscht zwischen Mitbewerbern, an ihm vorbeigeschoben wird und er gerade – auf dem Küchenpantry sitzend – mit der Vormieterin plaudert, die ihre 25qm Erdgeschoss Wohnung in der Holstenstraße – „Ne, laut isses hier nicht, die Fenster sind echt superneu!“ – für einen Wohnungsbesichtigungsgangbang zur Verfügung gestellt hat.
Danach sieht man den Makler nie wieder. Alles weitere läuft per Mail, Fax (jaha, Fax isn’t dead!) oder Post. Der Phantommakler setzt einen noch von seiner Kontonummer in Kenntnis und das war es dann, wofür er die Kohle einstreicht.
Unfair?
Wohnungen unter 400 Euro
Studentenwohnbörse der Uni
Immonet
Immobilienscout 24
ProWohnen.de
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4 Tipps:
Und natürlich meine vier ultimativen Tipps, zur schnellen Wohnungsfindung in Hamburg auf der nächsten Seite…
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10 Dinge, die ich an Dir hasse, Hamburg:
1. Schietwetter!
Ich hasse es. Gestern war wettertechnisch wirklich einer der schlimmsten Tage, die ich hier erlebt habe. Und dabei hab ich überhaupt nichts gegen Schnee.
Schnee, das ist dieses coole, fluffige, schneeweiße Zeug, was in Süddeutschland im Winter gerne mal vom Himmel fällt.
Was hier meint, so tun zu müssen, als sei es Schnee, ist nichts weiter als Dreck. Grauer, nasser, ekelhafter, matschiger Dreck. Meinetwegen Schneedreck.

Schneematz und Glässe
Ja. Schneematz & Glässe (sehr sehr lustiges Youtube-Video) ist noch das lustigste, was mir dazu einfällt.
Aber eigentlich fand ich es überhaupt nicht lustig, (weiterlesen…)
