Quiddje


Hamburg App
4. November 2010, 09:51
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Hamburg App

-alles was eine App braucht

Ich habe die neue Hamburg App getestet und für gut befunden.
10 Punkte und ein Fazit, warum die Hamburg App mir gefällt,
was sie kann, was nicht und was verbesserungsbedürftig ist.

Eine App für Hamburger und Hamburg Besucher

Endlich gibt es eine Hamburg App! Manche denken ja, Apps würde die Welt nicht brauchen, ein vernünftiger Mobilauftritt tät’s auch. Aber ich halte dagegen und die Hamburg App von hamburg.de ist meiner Meinung nach ein schöner Beweis dafür, dass eine kompakte, durchdachte App nützlich und cool sein kann.

Die Hamburg App sieht zudem noch gut aus. Aber der Reihe nach…

1. Menüführung

Die Hamburg App ist grundsätzlich drei geteilt. Zum ersten gibt es den Startscreen mit einem Navigationsmenü in Zeilen, welches sich ändert, je nachdem ob man sich entschieden hat, die Hamburg App als „Hamburger“ oder „Tourist“ zu nutzen. Diese Einstellung kann aber jederzeit im Setup wieder geändert werden. Und nicht nur das: Man kann sich auch gänzlich davon lösen und den eigenen Startscreen anpassen.

Zum zweiten gibt es den „Hamburg Navigator“ und den „Event Planer“. Beide bringen den User hauptsächlich zu Suchabfragen (Hotelsuche, Gastrosuche, Kinosuche usw.) Wer also gar keine Lust auf redaktionelle Inhalte hat, ist hier gut bedient.

Zum dritten gibt es in der Fußzeile der Hamburg App noch eine Navigationsleiste (Übersicht, Verkehr, News, Media und Setup). Dass „Verkehr“ als Punkt in die Metaebene der Navi genommen wurde ist nicht ganz logisch, der Rest erschließt sich.

2. Hamburg Navigator

Der Hamburg Navigator ist im Grunde ein nett aufbereitetes Branchenbuch in Form eines Glücksrades. Wenn man sich durch die Kategorien dreht, macht es ein angenehmes Klackergeräusch, welches blöderweise die Musik des iPods abstellt, so denn man ihn anhat. Entweder man sucht sich eine Kategorie aus dem Rad aus (die beliebtesten Suchabfragen, wie Geldautomaten, Apotheken, Hotels sind darin enthalten), oder man klickt auf „Suche“ und gibt direkt ein, nach was man sucht. Also z.B. „Tanzschule“, „Partyraum“ oder „Physiotherapie“.

Für die meisten Branchen bekommt man dann eine Ergebnisliste mit Einträgen, die man sich entweder alphabetisch oder per Klick auf den Ortungspfeil auch nach Entfernung sortieren kann. So wie man es eben kennt. Wenn man nochmal auf den Pfeil klickt, wir die Sortierung nach Ortung wieder abgestellt. Für Gastro und Shopping wurden extra Suchen mit Filterfunktion eingebaut.

Alle Einträge des Hamburg Navigators lassen sich auch im Stadtplan anzeigen. Dafür kann man entweder direkt im Stadtplan suchen, oder man dreht die Ergebnisliste im iPhone einfach um 90°. Achtung: Im Stadtplan werden nur 8 Pins gleichzeitig angezeigt. D.h. natürlich nicht, dass es nur acht Hotels in ganz Hamburg gibt… man muss dann schon auf „weiter“ klicken.

3. Der Eventplaner

Der Veranstaltungskalender der Hamburg App besteht aus zwei Teilen: einer Kinosuche und einem Kalender. Meiner Meinung nach sind beide im Grunde sehr gut, in der Ausführung haben aber auch beide ihre Schwachstellen.

Die Kinosuche in der Hamburg App ist eigentlich ein richtiger Volltreffer. Mit Filtern für „Titel“, „Genre“, „Kino“ und „Zeitpunkt“ lässt sich wirklich schnell und geschickt herausfinden, welcher Film gerade wo läuft. Ein extra Häkchen für „nur Originalsprache“ ist das iTüpfelchen der Suche. Eine Sache stört: dass es zu den Kinos weder einen HVV Anfahrtslink, noch eine Stadtplanansicht gibt! Das Kino muss man sich also im Zweifeslfall nochmal woanders herbeisuchen.

Der Veranstaltungskalender ist sicher einer der vollständigsten, die man für Hamburg im Netz so finden kann. Er ist das mobile Pendant des Veranstaltungkalenders auf hamburg.de mit denselben Stärken und Schwächen. Sehr gut sind eine sehr detaillierte Auswahlmöglichkeit der Genres (mit dem Nebeneffekt, dass es zu vielen Genres gar nichts gibt), die Möglichkeit, sich nur „online buchbare“ Events anzeigen zu lassen, der Ticketbutton bei allen Events, zu denen man online Karten kaufen kann.
Bei der Auswahl des Zeitraums hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Hier fehlt sowas wie „dieses Wochenende“, „an Weihnachten“ oder „morgen“. Auch die Detailseiten der einzelnen Events wirken teils verwirrend, wenn man sich weiter durch die „Termine“ klickt. Toll ist, dass jedes Event einen HVV-Link und einen Stadtplanlink hat.
Der Mehrwert des Buttons „Kalender“ erschließt sich mir nicht. Vielleicht ist das für die Leute gemacht, die nicht kapieren, dass sich beim Klick in den Suchschlitz die Auswahlsuche öffnet?

4. Gastrosuche & Shopsuche & Hotels

Bei Essen und Trinken, also Kneipen, Bars und Restaurants usw. und bei Shopping gibt es ein Extra-Feature, nämlich eine eigene kleine Suche, in der man nach „Namen“, „Art“ und „Stadtteil“ filtern kann. Beide Suchen erreicht man entweder über den Hamburg Navigator oder über das Menü der Hamburg App.

D.h. so kann ich in der Gastrosuche der Hamburg App ganz easy rausfinden,  wo es in Allermöhe es das nächste vegetarische Restaurant gibt und merke: Es ist in der Grindelallee. (Wenn es keines im Stadtteil gibt, wird das nächstgelegene angezeigt) Sehr nützlich!

Die Shopsuche durchsucht die Läden der Hamburger Innenstadt und die der „Shopping-Quartiere“ nach Marken, Namen oder Produkten. Das sind besonders beliebte, bekannte Shopping-Gegenden wie Altona, Winterhude oder die Schanze und natürlich die Passagen und Straßen der Innenstadt.

Die Hotelsuche ist eigentlich keine richtige Suche, sondern eine Aufschlüsselung der Hotels nach Sternen. Das ist OK, nur leider erfährt man kaum was über die Hotels, außer, dass sie in der Nähe sind. Und besonders blöd ist, dass man die Hotels zwar buchen kann, aber es keinen Buchungsdialog, sondern eine Telefonnummer gibt… naja. Gibt es Touristen, die ihr Hotel nur nach seinem Namen und seiner Lage buchen?

Hier wird wirklich Potential verschenkt. Scheinbar gehören Hotels eben zu einer Hamburg App dazu, aber brauchbar ist das hier absolut nicht. Ich würde ganz bestimmt kein Hotel buchen, von dem ich einfach gar nichts weiß und schon gar nicht und prinzipiell nicht würde ich aus einer APP heraus mein Telefon bemühen!!

5. Behördenfinder

Toll für alle iPhone Nutzer, dass der Behördenfinder von hamburg.de jetzt auch seinen Platz in der Hamburg App gefunden hat. Man kann über die Nützlichkeit sicher streiten. Ich weiß nicht, ob es viele Menschen gibt, die unterwegs entscheiden: „Ach, heute trete ich mal aus der Kirche aus, mal sehn, wie das geht!“, aber da ich durchaus zu genau dieser Gruppe gehören könnte, begrüße ich die Einbindung sehr. Der Behördenfinder ist ein sehr zuverlässiger Tool, welches einem präzise sagt, WAS man braucht, WO man hin muss, WANN geöffnet ist und WIEVIEL das Ganze kostet.

6. Verkehr

Der Verkehrsteil gehört sicher zu den schwächsten Stellen in der Hamburg App. Nicht weil er nicht funktionieren würde, sondern weil er einfach optisch nichts hergibt. Ja, die Verkehrslage am Elbtunnel finde ich wunderbar heraus. Und ja, auch ob es freie Parkplätze im Centrum gibt. Funktional gar nichts auszusetzen. Aber halt im Look der 90er…

Und eine HVV-Auskunft fehlt an der Stelle.

7. News

Eine simple Einbindung verschiedener RSS-Feeds und Tweets. Nichts spektakuläres, aber umso angenehmer. Schade, dass es keine Filterfunktion gibt, welche man haben möchte. Die Mopo spamt ein wenig… Oder dass man welche dazu nehmen könnte oder es mehr Auswahl gebe (Derzeit Mopo, hhde Twittermeldungen – Abendblatt und Bild fehlen irgendwie.)

8. Media

Bildergalerien und Videos. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Sicher ganz praktisch für Touristen…

9. Sehenswürdigkeiten

Die Hamburg App hat die „wichtigsten“ Sehenswürdigkeiten im Überblick. Von Alster über Fernsehturm bis zu Reeperbahn und Tierpark Hagenbeck. Sicher nur ein Bruchteil dessen, was Hamburg zu bieten hat, aber wo will man hier anfangen und wo aufhören? Ich finde, es ist ein guter Start und ein brauchbares Feature für Touris, die Inspirationen suchen. Jede Sehensüwrdigkeit hat einen ausführlichen Beschreibungstext, Stadtplanansicht, HVV-Link und einen Parkplatz-Hinweis. Was will man mehr?

Was an der Stelle unter geht sind Theater und Museen, aber andererseits werden diese im Veranstaltungskalender abgevespert, von dem her OK.

10. Shopping

Zusätzlich zu den bereits erwähnten Shopping-Quartieren, gibt es hier auch eine Übersicht der Innenstadtpassagen und -Straßen. Ähnlich aufgebaut wie die Sehenswürdigkeiten haben auch diese alle HVV- und Stadtplanlink, außerdem eine kleine Bildergalerie und eine Anbindung an den Shopfinder, in dem man nach Produkten oder Marken suchen kann. D.h. man kann sich z.B. alle Läden in der Europa Passage anzeigen lassen, was etwas ist, was man sicher nicht oft braucht, aber wenn man es mal braucht, ist man froh, es hier zu finden. Und eine Ladenübersicht gibt es nicht nur für die Passagen, sondern tatsächlich auch für die Quartiere. Also „alle Shops in Altona“ ist hier kein Problem!

Dazu gibt es ein paar Videos, die einen Eindruck vermitteln, wie man in Hamburg Einkaufen gehen kann. Nicht mein primäres Interesse, aber nett.

Fazit

Mir persönlich lässt die Hamburg App kaum Wünsche offen. Mit ein paar Verbesserungen im Bereich Veranstaltungskalender, Hotels und Verkehr und vorausgesetzt die Daten bleiben immer schön aktuell, kann diese Hamburg App sich wirklich sehen lassen. Dass sie nicht offline funktioniert stört mich kein Stück, ich denke dieses Thema hat sich in absehbarer Zeit von allein erledigt, weil es „offline“ einfach nicht mehr geben wird.

Die Optik der Hamburg App ist schlicht und durchschaubar und sehr blau. Angenehm, wirkt nicht überladen, derzeit auch keine Werbung gesichtet und das alles dann kostenlos.. finde ich sehr gut!

Screenshots reiche ich in Kürze nach…

Links

Mehr zur Hamburg App: www.hamburg.de/app



Quiddje Tasche
14. März 2010, 13:59
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Quiddje Taschen aus Segeltuch

Seit einigen Jahren sind ja Taschen aus LKW Plane, Fahrradschläuchen oder Segeltuch populär. Ursprünglich waren das typische Fahrradkuriertaschen. Tatsächlich habe ich die – wie so vieles – auch zum ersten Mal hier in Hamburg gesehen. Vielleicht, weil ich in Hamburg auch meine ersten Fahrradkuriere gesehen habe :-)

Und jetzt hab ich im Netz Segeltuchtaschen von scapo aus Kiel entdeckt. Und es gibt eine Taschenserie Quiddje!! So cool!

QUIDDJE ist eine geräumige Umhängetasche für Frau und Mann. Sowohl für die Arbeit als auch für private Zwecke eindeutig zu empfehlen.

Wer für seine Quiddje-Plan-Tasche nicht nach Kiel fahren möchte, der findet bei Freitag am Klosterwall zum Beispiel das Pendant Relax & Work.



IKEA Hamburg
10. März 2010, 00:24
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Ikea Hamburg

Bei einem Umzug / Einzug kommt man an IKEA ja kaum noch vorbei. Aber, um ehrlich zu sein, will ich das auch gar nicht. Ich hab nix gegen IKEA. Ich hab auch nix gegen google. Und ich hab auch nix gegen Axel Springer.

Was mich an IKEA stört, ist, dass wenn ich keinen Kerl im Haus hab, das Zeug selbst aufbauen muss. Diesmal war’s besonders blöd: Erst den ganzen Kram (Billy, aufgebaut aus der Fundgrube; Lattenrost; Mülleimer; Kissen; 2 Stühle) erst ins Auto, dann mit der Sackkarre nach oben in den 10. Stock befördern und dann auch noch reinschleppen, auspacken, aufbauen.

Habe mir Zeit genommen, Sekt getrunken, Lady Gaga angeworfen und mir einfach vorgenommen, keinen Wutanfall zu bekommen :-) Und siehe da… es hat geklappt! Hab mich allerdings an der rechten Hand verletzt.

Das Chaos war groß und ewig hat’s gedauert. Stück für Stück wuchs der Lattenrost zusammen. Für ein neues Bett hat das Geld nicht mehr gereicht. Aber ich finde, IKEA hat eh keine schönen Betten.

Und am Ende waren alle Latten im Rost, der Rost im Bett und das Bett bequem. Vorbei sind also die Zeiten, in denen ich des Nachts von durchkrachenden Latten geweckt wurde.

Und die Bücher! Endlich im Schrank! Und die Flasche Rotwein… ok, war kein Sekt, war Rotwein. Hilft auch, gegen IKEA-Zusammenbauphobie.

Ikea Filialen

  1. Ikea Moorfleet
    Unterer Landweg 77
    22113 Hamburg (Moorfleet)
  2. Ikea Schnelsen
    Wunderbrunnen 1
    22457 Hamburg (Schnelsen)

Das Bauvorhaben IKEA in Altona wird in Hamburg kontrovers diskutiert. Ich finde, dass man kaum dagegen sein kann, wenn man einmal die Neue Große Bergstraße besichtigt hat. Kapier das wieder nicht ganz, was da dagegen spricht und finde, der Stadt wird da zuviel Verantwortung zugeschoben. Konsumenten sind die, die entscheiden. Wenn die – wie ich – bei IKEA einkaufen, RTL kucken und BILD lesen, na, dann isses halt so. Finde ich.

Und wenn google mit Streetview durch die Neue Große Bergstraße düst bin ich die erste, die Hurra schreit. So!



Romance on ice

Alstereisvergnügen

Das Alstervergnügen ist eines der Spektakel, bei denen der Hamburger seine Liebe zu Feuerwerk zelebriert. Es findet immer so im September statt. Das Pendant dazu, das AlsterEISvergnügen findet hingegen immer nur dann statt, wenn das Eis der Alster dick genug ist. Seit Wochen warten die Hamburger nun darauf, dass das Eis von der Stadt zu diesem Zweck freigegeben wird, aber leider erreicht es nie die nötige Stärke, um tatsächlich Stände auf dem Eis aufbauen zu können.

Ich war jetzt am Wochenende auch mal auf dem Eis. Es scheint eine Faszination auszuüben, auf einem zugefrorenen Gewässer herumzuspazieren. Vermutlich hat es was von „über’s Wasser gehen“.

Valentinstag auf dem Eis

Ruggidi & Gu

Und weil Valentinstag war, habe ich mir mal die Liebesbeziehungen auf dem Eis näher angeschaut:

Bernhard & Bianca

Hamburger Schnösel & Seine Tussi

Velo & Bike

Junges Mädchen & Sein Schlitten

Vater & Tochter

Freak & Frisbee

Flasche & Tasche

Flasche & Tasche

First Love & Deep Cut

Flotter Dreier

Held & Fräulein (3x im Bild.)

Geliebter & Geliebte

Glücklicher Single

5. Rad am Wagen

Vater & Sohn

Spieler & Instrument

Er & Sie

Hund & Ball

Links & Rechts

Der eine & der andere fehlt



Jahreswechsel
1. Januar 2010, 21:36
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Tschüß 2009!

Du warst ein Super-Jahr. Trotz kleiner Schwächen. Und ein Grund, warum’s so schön war, ist, dass ich in Hamburg war. Es fühlt sich ein bisschen so an, als hätte das Nomadentum wirklich ein Ende und als wäre ich irgendwo angekommen. Ich fühl mich hier wohl, ich kenn mich langsam auch aus und es gibt Menschen in dieser Stadt, die mir viel bedeuten. Das hat das Jahr zu dem gemacht, was es war.

Wie immer gilt: Timing ist alles. Meins war vornehmlich gut. Und das hat’s 2009 gebracht:

TOPS

1. Der Job

2. Die Liebe

3. Urlaub (Ägypten & Holland)

5. Das endlich abgeschlossene Studium

FLOPS

1. Zu selten in Waboo

2. Der Familienstreit am Osterwochenende

4. Die kaputte Bandscheibe

5. Die Quälerei, das Studium zu beenden

VORSÄTZE

1. Optimismus, Zuversicht, Gelassenheit

2. Meine Schwester öfter sehen

3. Keine Abos mehr abschließen

4. Die Augenbinde abnehmen

VORFREUDEN

1. Indien ! ! !

2. Die neue Wohnung

3. Mein 31. Geburtstag

4. Mein Mac :-)




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