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Stadtteilmagazine aus Hamburg
Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, Gast einer kleinen Vorstellungsrunde beim blattsalon zu sein. Unter dem Motto “Vor der Haustür: Magazine aus deinem Stadtteil” wurden in der Art Lawyer Gallery verschiedene Stadtteilmagazine präsentiert.
Ich schnappte mir also Mr. Stadtteil und das neue Babe und auf ging’s in die Königstraße. Dort war es so voll, dass wir kaum noch reinkamen und obwohl wir eine Stunde zu spät waren, hatte die Veranstaltung zum Glück gerade erst begonnen. Unser Glück!
Independent Stadtteilmag
Denn es war sehr interessant, von den verschiedenen Konzepten, den diversen, so hochmotivierten, ambitionierten Künstlern, Autoren und Redakteuren zu hören, die in Eigenregie ihre wundervollen Independent-Mags rausbringen. Vorgestellt wurden das Quartier, was nur auf den ersten Blick wie ein Hochglanz-PR-Blatt für die Hafencity wirkt (weil’s halt so schön aussieht), das St. Pauli Kiez Magazin, welches für meinen Geschmack viel zu pseudoprovokativ und in Wahrheit viel zu brav ist und das Altonaer Magazin, das keine Website hat und nach eigenem Bekunden das Internet hasst (aha…). Die Makrele lag auch nur rum und viele andere, die ich mir aber nicht alle gemerkt habe.
Es war ein sehr unterhaltsamer Abend. Vorallem die Gäste von auswärts (Der Wedding, Ehrenfelder) waren höchst amüsant. Und nächste Woche gibt’s schon die nächste Blattveranstaltung in Hamburg: die GutenSeiten sind wieder mal im Kunstverein!
Obersteinbach
Es gibt ja nun nicht wenige Stadtteile in Hamburg. Um genau zu sein sind es 107. Und “Vor der Haustür”, das heißt ja nun auch was ganz anderes, wenn man in Hamburg wohnt, als wenn man Waldenburg wohnt. Wenn ich zu Hause ein Stadtteilmagazin rausbringen würde, dann könnte ich mich zum Beispiel für den Stadtteil Obersteinbach entscheiden. (Okok, das “zum Beispiel” war jetzt übertrieben…) Obersteinbach jedenfalls ist ein kleines Dorf mit ca. 170 Einwohnern. Mein Vater ist dort geboren, mein Großvater war dort “Schulmeister” und ich selbst habe dort früher oft Froschlaich aus dem Bach geholt, der nicht die Bibers ist, aber ich weiß auch nicht, wie er heisst.
Mein Kiez
Hier hingegen würde ich mich standesgemäß dann für Rotherbaum entscheiden. Denn auch wenn man mich wahrscheinlich mehr der Schanze, vielleicht sogar Pauli, mindestens jedoch Eimsbüttel zuordnen würde, bin ich bei Stadtteilen, wie bei Kleidung der Meinung, dass man sich mehr daran orientieren sollte, wer man sein möchte, als wer man ist.
Da ich jetzt ja auch in meiner stylishen Großverdienerwohnung hause, ist die Villa also nicht mehr weit. Den passenden Herr von Eden Anzug habe ich ja schon.
Also Rotherbaum. Rotherbaum hat 15.411 Einwohner. Genug Potenzial für ein Stadtteilmagazin. Wer macht mit?
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Weihnachtsmarkt Harburg
Datum: 20.11. bis 23.12.2009
Öffnungszeiten: Mo – Do 11 bis 20 Uhr, Fr und Sa 11 bis 21 Uhr, So 13 bis 20 Uhr
Was kann man von einer Stadt wie Harburg schon erwarten? Hm. Da fährt man mit dem ICE durch, die Fußgängerzone ist eine Katastrophe und irgendwie hab ich nie geblickt, was diese Stadt eigentlich soll.
Nun, seit ich dort auf dem Weihnachtsmarkt war, hat Harburg für mich eine Daseinsberechtigung. Denn selbiger ist ECHT toll! Der Weihnachtsmarkt Harburg ist klein und fein: ein schnuckeliges Plätzchen direkt vor dem geschichtsträchtigen Harburger Rathaus, nette Atmosphäre, kein Gedrängel, kaum Kommerz. Nichts Überladenes, sondern etwas Ehrliches. Dieser Weihnachtsmarkt könnte so auch in etwa in meiner Heimatstadt stattfinden.
Die Stände
Neben dem für Hamburg scheinbar obligatorischen Kinderkarrussel gibt es noch eine Anzahl von Schnickschnackständen – ich hab aber schon wieder vergessen, was die so feil boten.
Essen
Bratwurst, Flammkuchen, Crepes, gebrannte Mandeln. Keine spektakulären Neuheiten, dafür eine solide Auswahl, sowohl fleischig, als auch vegetarisch.
Der Glühwein kostet unter 2 € und ist sehr lecker. Außerdem gibt es hier auch dieses berüchtigte Getränk aus Weißwein, Eierlikör und Sahne (ich weigerte mich, das zu probieren.)
–> Wo findet man den Weihnachtsmarkt Harburg
–> Übersicht aller Hamburger Weihnachtsmärkte
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Apo Rot Hamburg
Neulich machte mich ein Kollege darauf aufmerksam, dass ich neben der billigsten Apotheke Deutschlands arbeite. So zumindest die Vermutung, wenn man seinem Schwärmen über die Preise dort ein wenig zuhörte. Das war, nachdem wir vom Mittagessen gekommen waren und er mal noch “schnell was von der Apotheke” holen war und fragte: “Braucht Ihr auch noch was?”. So als ginge er noch mal kurz zum Supermarkt und so, als hätte man nicht konkrete Waren im Kopf, die man sich in der Apotheke holt, sondern würde eher “mal so rumkucken”.
Versandhandelspreise
Die Apo Rot Apotheke an der Rothenbaumchaussee scheint der Kurzrecherche zufolge auch der Ursprungsort des Versandhandels zu sein. Wie lange es die Filiale da schon gibt, weiß ich nicht. Sie heißt offiziell Apotheke am Rothenbaum und daher wohl auch das Rot.
Trotz großer Filiale und vieler Mitarbeiter wirkt die Apotheke jedenfalls kompetent. An jedem Preistäfelchen steht der Preis und wieviel man spart im Vergleich zu… Keine Ahnung. Durchschnittspreisen wahrscheinlich. Oder Preisempfehlung der Hersteller. Und das ist unterm Strich schon ne Menge.
Ich weiß nicht, ob ich jetzt auch, wie mein Kollege, ab und zu in der Apo Rot shoppen gehen werde oder Dinge, die man klassischerweise nicht-mehr in der Apotheke kauft, jetzt ab und zu auch mal dort holen werde (Pflaster, Hustenbonbons, Kondome, Blasentee), aber für Medikamente ist echt lohnenswert.
Die Apo Rot Filialen:
Apo Rot
Rothenbaumchaussee 76
20148 Hamburg
040-533089-0
Apo Rot Merkur
Heidhörn 1
22307 Hamburg
040 -53 30 89 – 0
Apo Rot Blankenese
Blankeneser Bahnhofstr. 58
22587 Hamburg
040-533089-0
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Klohäuschen
Angeregt durch einen Blogpost über Klohäuschen im Elblog, veröffentliche ich jetzt auch mal was zum Thema. Habe nämlich vor geraumer Zeit schon festgestellt, dass sich öffentliche Toiletten (Dixies) in Hamburg eklatant von ihren süddeutschen Geschwistern unterscheiden:

Hamburg

BaWü
Aha. Also ich hab wirklich vor Hamburg noch nie ein pinkes Dixie-Klo gesehen. Ich find die richtig süß. Genaugenommen ist das aber weder auf dem ersten, noch auf dem zweiten Bild eine “öffentliche Toilette”, sondern vermutlich nur für die Bauarbeiter aufgestellt.
Wer aber wissen will, wo in Hamburg wirklich öffentliche Toiletten sind, der kann das sogar online nachsehen. Ich finde das einen super Service für Touristen mit Konfirmandenbläsle.
Bei mir in der Nähe würde sich zum Beispiel das Toilettenhäuschen am Grindelberg anbieten. Falls ich es mal nicht nach Hause schaffe. Da hat sich tatsächlich die Stadt die Mühe gemacht und die alle mit Bild online gestellt. Stadtplanlink und die Anfahrt zum Häuschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive. Lobenswert, sag ich nur: Öffentliche Toiletten in Hamburg
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Flohmarkt Lehmweg
Ein weiterer Flohmarkt auf meiner Liste in Hamburg. Der Flohmarkt im Lehmweg, also etwas östlich von der Hoheluftbrücke, irgendwas zwischen Eppendorf, Harvestehude und Rotherbaum (alles elitäre Hamburger Stadtteile). Im Internet wird er in den höchsten Tönen gelobt, gilt als einer der teuersten, heute habe ich mir selbst ein Bild gemacht, welches durch heftigste Schauerwechselsonnenbäder getrüblendet wurde.
Meiner Ansicht nach bietet der Lehmweg-Flohmarkt einen guten Mix an kruden Sammelsuriumgegenständen (s.o.). antiquarischen Fundstücken und gewöhnlichen Gebrauchsartikeln. Viele Klamotten. Das dazwischen geschaltetet Pelzaufkommen ist enorm hoch und für einen kleinen, weißen Kleiderschrank werden dann auch mal 420 Euro verlangt. Dahingegen seltener: die typischen Haushaltsauflösungsstände.
Ich habe zwei kleine Bilderrahmen für 7€, zwei Romane für 2€ und ein Gläschen selbst gemachte Marmelade für 3€ erstanden. Überhaupt dürfte der Marmeladenstand eine kleine Besonderheit auf dem Flohmarkt sein. Meine Geschmacksrichtung lautet: “Grapefruit, Orange, Aperol” – bittersüß, wie ich’s halt mag
Für ausreichend Verpflegung ist gesorgt: Würstchen, Asiatisch, Cafésnacks, Schmalzgebäck… alles da.Wem’s nicht reicht findet auch spät noch Frühstück in der Nähe, zum Beispiel im Café Olivia.
Mein Fazit:
Sehr netter, etwas kleinerer Flohmarkt mit etwas betuchterem Klientel. Etwas geringerer Stöberfaktor, dafür kaum Ramsch und seltsame Spezialitäten wie Pelzmäntel (sollte man weder kaufen, noch tragen!) und Kronleuchter.
Links:
Gute Übersicht aller Flohmärkte Hamburgs
Ich über Flohschanze
Ich über Flohmarkt Barmbek































































