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Gott sei Dank!

Oh, was eine gute Idee! Und welch schöner Titel?! Hab ich auf dem Wochenmarkt im Turmweg entdeckt und finde ich sehr toll.
Ein Projekt der Winterhuder Werkstätten, gefördert von der Körber Stiftung (Initiative Anstiften) und ausgezeichnet mit dem Titel „Deutschland Land der Ideen“. Titel: „Das Geld hängt auf den Bäumen!“
Worum geht es? Um Apfelsaft:

Und dieser Apfelsaft heißt „Gott sei Dank“. How come? Simpel: die Äpfel, die für den naturtrüben, wunderbar schmeckenden Direkt-Saft herhalten müssen, die stammen von Apfelbäumen in Kirchengärten!
Die zweite Sorte Apfelsaft heißt „Nachbars Garten“. Die Äpfel dafür stammen aus Schreber- und privaten Gärten und Apfelbäumen auf öffentlichem Grund.
Der Verkaufserlös kommt direkt dem Projekt zugute. Die Äpfel werden von Angestellten der Winterhuder Werkstätten gepflückt. Der Preis pro Flasche liegt bei 2,45 Euro plus Pfand. Und für die „nostalgische Holzkiste“ mit 6 x 0,75 Liter Apfelsaft zahlt man 8,00 Euro, was echt OK ist.
Besonders interessant ist auch die Möglichkeit, bei Abnahme von mindestens 250 Flaschen, das Etikett selbst gestalten zu können. Falls man mal soviel Apfelsaft braucht (Hochzeit von trockenen Alkoholikern, Kindergartenfest, Schanzenkrawalle…).
Ich finde, dieses Projekt wurde völlig zurecht ausgezeichnet!
Links:
Winterhuder Werkstätten
Körber Stiftung
„Das Geld hängt an den Bäumen“ Projekt
Deutschland – Land der Ideen
Anstiften – 50 Impulse für Hamburg
Info Schrebergarten & Kleingärten
Einsortiert unter: PoKa-Motive | Tags: 10000 euro, jörg pilawa, körber stiftung, mook wat, quiddje verein hamburg, tu was, vereinsgründung
Machsch ebbes! Für alle, die Hamburg verändern wollen.
Dann flatterte mir diese Postkarte in die Hände. „Mook wat!“ heißt – so schwer ist es nicht – „Tu was!“ Der Imperativ richtet sich in diesem Fall an enthusiastische Hamburger, die bereit sind, was für die Stadt zu tun – damit sie sich zum Besseren ändert. Eine nette Idealistenidee, wie ich finde, die – wer weiß – auch Raum für coole Ideen lässt. Anstifter-Homepage
Ich hab natürlich schon eine. Nur leider bin ich kein gemeinnütziger Verein und das ist eine der Voraussetzungen, um teilnehmen zu dürfen. Die Initiative der Körber Stiftung richtet sich demnach an alle, die in der Gruppe was verändern möchten und dafür erstmal Kohle brauchen. Finanziert und gekoppelt ist das an ein Partnerprogramm. Je ein Sponsor und die Stiftung geben zusammen 10.000 Euro für jedes Projekt, das genommen wird.
Einsendeschluss guter Ideen ist der 31. März. In der Jury ist viel wichtige Presse vertreten, Köpfe vonKunst & Kultur, Studierte und als Zepterhalter Jörg Pilawa.
Mit »Anstiften! 50 Impulse für Hamburg« ruft die Körber-Stiftung einen Wettbewerb für Gemeinnützigkeit aus, bei dem Einrichtungen und Verbände – ob Kindergarten oder Theatergruppe, Seniorentreff oder Stadteilinitiative, Schule oder Künstlerhaus – ihre kreativen Ideen sprudeln lassen können.
50 gemeinnützige Projekte mit zukunftsweisenden Ideen oder neuen Ansätzen werden von einer unabhängigen Jury unter Vorsitz von Jörg Pilawa ausgewählt prämiert.
Warum müssen Deadlines eigentlich immer so nah sein? Erstmal muss ich einen Verein gründen… Oder einem beitreten. Eine Liste aller Vereine Hamburgs hab ich schon gefunden (2142 Einträge…). Irgendwie erscheint es mir dann doch leichter, einen zu gründen, als diese Liste durchzuarbeiten. Wie man in Hamburg einen Verein gründet kann man online ebenfalls nachlesen. Die Regeln für Vereinsgründungen passen auf eine DinA4 Seite. Scheint also kein großes Problem zu sein. Ich werde berichten…
